11.10.2015

Die 10 größten Gefahren im Internet

Bitkom-Ranking

Bitkom-Ranking - Die 10 größten Gefahren im Internet
Bitkom-Ranking - Die 10 größten Gefahren im Internet - © Olivier Le Moal - Fotolia.com

Das Internet ist längst kein sicherer Ort mehr, überall lauern Gefahren. Bitcom hat die 10 größten Cyber-Bedrohungen in einem Ranking zusammengefasst.

1. Malware: Trojaner und Würmer

Bei Malware handelt es sich um potentielle Schadsoftware, die in der Lage ist, ein PC-System zu zerstören oder Passwörter auszuspähen. Als "Klassiker" der Malware gelten auch heute noch Trojaner und Würmer.

2. Drive-by-Downloads beim Besuch manipulierter Websites

Auf gefälschten Websites passiert es meist ganz unbemerkt: Ohne, dass der Nutzer dies gewünscht hätte, wird von der Website ein Download mit Malware gestartet. Manchmal wird der Download auch durch das Starten eines eingebetteten Videos aktiviert.

3. Spionage durch infizierte Websites und Mobile Apps

Bei der sogenannten "SQL-Injection" erstellt ein Angreifer Kommandos oder verändert bereits vorhandene, um versteckte Daten, wie die Passwörter des Nutzers, auslesen zu können oder zu überschreiben. Auch besteht die Möglichkeit Teile des Systems zu zerstören.

4. Botnetze: Simultanattacke durch gekaperte Computersysteme

Ein Netzwerk aus mehreren hundert oder tausend Computersystemen ist Geld wert. Diese werden oft durch Malware zu "Zombies" gemacht und von einem Botmaster kontrolliert.

5. Lahmlegen ganzer Systeme durch DDoS

Botnetze können auf Befehl eines Botmasters einen DDoS-Angriff (Distributed Denial of Service) auf eine Website starten. Wenn gleichzeitig tausende PCs zugreifen, wird die Adresse in kürzester Zeit lahmgelegt. Das bedeutet oft einen hohen finanziellen Ausfall für den Seitenbetreiber.

6. Spam ist nicht harmlos

In manch seriös erscheinender Nachricht verbergen sich Links oder Dateien, die einen PC infizieren können. Selbst durch Spamfilter rutschen gefährliche Nachrichten oft durch. Im Zeitalter von Social-Media wird immer mehr Spam auch über Facebook und Co versendet.

7. Pishing: Organisierter Datendiebstahl

Eine andere Variante der Cyber-Attacke durch gefälschte Websites ist Pishing. Die Website sieht original so aus wie die der eigenen Bank, Firma, o.a. Nichtsahnend gibt der Nutzer seine Daten in das Loginfeld ein, wo die Kriminellen sie freudig entgegennehmen.

8. Automatisierte Cyber-Attacken durch Virenbaukästen

Selbst Laien oder Jugendliche können mit den sogenannten "Exploit Kits" in wenigen Schritten gefährliche Trojaner bauen. Diese arbeiten meist automatisiert.

9. Physischer Diebstahl und Verlust sensibler Datenträger

Bei Verlust oder Diebstahl von Smartphone und Co. kann der Finder, beziehungsweise Dieb die darauf befindlichen Daten ausspähen, sofern sie nicht ausreichend geschützt sind.

10. Datenverlust als Folge von Cyber-Attacken

Beliebtestes Ziel von Cyber-Kriminellen ist das Ausspähen von sensiblen Daten, um zum Beispiel auf Konten zugreifen zu können.

Wo immer Sie sich im Internet aufhalten, seien Sie vorsichtig! Denn die Gefahren lauern an jeder Ecke.

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